05 Oktober 2014

Das Vermächtnis der Feen, Brigitte Endres ~ Rezension

Autorin: Brigitte Endres
Gebundene Ausgabe: 16,90€
Verlag: Planet Girl
Seitenzahl: 448

Inhalt:
Seit Josie in Chicago angekommen ist, geschehen Dinge, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. Immer wieder glaubt sie, eine seltsame Melodie zu hören, ein gefiederter Bote überbringt ihr ein
rätselhaftes Schmuckstück und sie trifft auf dieses fremde Mädchen, Amy, mit dem sie eine unfassbare Gemeinsamkeit verbindet. Dann erreicht sie ein mysteriöser Hilferuf. Um der Sache auf den Grund zu gehen, reisen Josie und Amy nach Irland. Doch statt die Lösung des Rätsels zu finden, geraten die beiden in einen Strudel magischer Ereignisse. Schließlich erfährt Josie von ihrem Erbe, einem geheimnisvollen Vermächtnis der Feen ... 

Elfen- und Feengeschichten habe ich schon immer geliebt. Diese Liebe begann mit verschiedenen Märchen, in den Feen vorkamen, festigte sich mit der Kinderserie Winx Club und spätestens seit Elfenkuss und den anderen Teilen aus Aprilynn Pikes Elfenreihe war ich den (zumindest meist) geflügelten Wesen total verfallen. Dementsprechend gefreut habe ich mich auch, als ich gehört bzw. gelesen habe, dass ich 'Das Vermächtnis der Feen' von Brigitte Endres rezensieren darf. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich bei der Autorin und Scattys Bücherblog bedanken! ♥
Als ich das Buch dann auf meinem Ereader hatte, musste ich sofort anfangen  zu lesen, weil ich wegen des Klappentextes und weil ich so eine Art von Buch schon seit längerem mal wieder lesen wollte, total gespannt auf den Roman war. Leider muss ich aber sagen, dass das Buch nicht ganz so toll war, wie ich es mir erhofft hatte, zumindest nicht am Anfang.
Die ersten hundert Seiten ziehen sich meiner Meinung nach ein wenig und vor allem hat mich gestört, dass sich ein Zufall an den anderen reiht und auch mit der Hauptcharakterin Josie konnte ich mich anfangs überhaupt nicht anfreunden, auch weil sie mich ein wenig an Bella aus Twilight erinnert hat, da sie genau wie Stephanie Meyers Protagonistin einfach nicht aufhören konnte zu meckern und nie wirklich zufrieden ist. So freut sie sich zum Beispiel zuerst darüber, ihren Vater endlich wiederzusehen und weniger später ist sie dann wieder unzufrieden, weil sie jetzt zwar nicht mehr ihren Vater dafür aber ihre Oma vermisst.
Hat man die ersten hundert Seiten erstmal hinter sich gebracht und ist an den Punkt angekommen, an dem Josie auf Amy trifft, wird die Geschichte um einiges besser und zieht sich auch überhaupt nicht mehr, Im Gegenteil, ab diesen Punkt konnte ich das Buch bzw. meinen Ereader gar nicht mehr aus der Hand legen. Was auch an dem Schreibstil der Autorin lag, der einfach zu verstehen war und durch den sich 100 Seiten anfühlten wie 20. Allerdings gab es trotzdem immer noch Dinge die mich hin und wieder an dem Buch gestört haben, z.B das ständig betont wird, wie besonders Josie doch ist oder die 'flachen' Dialoge die es teilweise in dem Roman gab. Was ich anfangs ganz amüsant, irgendwann aber noch nervig fand war, dass die magischen Wesen ständig in Reimen sprechen müssen.
Sehr, sehr gut hat mir aber neben dem Schreibstil aber gefallen, dass die Autorin irische Mythen von Sagen von Trollen und Feen sehr schön und interessant in die Geschichte einbaut und auch das Cover hat mir sehr, sehr gut gefallen, weil es sehr gut zu der Geschichte passt!
Alles in allem ist 'Das Vermächtnis der Feen' bestimmt nicht das beste Fantasybuch, das ich je gelesen habe, aber trotzdem ein gutes und schönes Buch für zwischendurch, wenn man Lust auf eine leichte Fantasygeschichte hat!
Liebe Grüße, Bekky <3


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