09 Januar 2015

Amor Trilogie, Lauren Oliver ~ Kurzes Reihen Review


Heute gibt es ein kleines Reihen Review von mir, in dem ich euch kurz und knapp erzählen möchte wie mir die Amor Trilogie von Lauren Oliver gefallen hat, die ich im Dezember beendet habe.
Die Trilogie ist eine Dystopie und spielt in einer Zukunft in der die Liebe als gefährlichste aller Krankheiten gilt. In dieser Welt wird bei jedem am 18. Geburtstag ein Eingriff vorgenommen, der vor der Liebe schützen soll. Dieser Eingriff steht der Protagonistin Lena kurz bevor, doch bevor er bei ihr vorgenommen wird trifft sie auf Alex und verliebt sich in ihn. Aus Lena, die nie an der Gesellschaft, der Regierung und den Richtlinien ihrer Welt gezweifelt hat wird eine Rebellin, die für ihre eigenen und die Gefühle - die Liebe - vieler anderen kämpfen will.

Viel mehr als das möchte ich gar nicht zu der Handlung der Geschichte erzählen, denn dann würde ich einige Spoiler (speziell für Band zwei und drei) nicht umgehen können.
Lauren Oliver hat in ihrer Trilogie eine interessante und natürlich auch erschreckende Welt erschaffen, die einen als Leser auch zum nachdenken anregt. Wie bei vielen anderen Dystopien taucht auch hier
sehr schnell die Frage danach auf, ob das wirklich mit unserer Welt passieren könnte.
Lena ist eine tolle Protagonistin, die im Laufe der Geschichte eine extreme Charakterentwicklung durchlebt. Auch die anderen Charaktere sind der Autorin gelungen, vor allem Alex, denn ich speziell
in Delirium total ins Herz geschlossen habe.
Lauren Olivers Schreibstil ist wirklich gut und ermöglicht einen als Leser einen flüssigen Lesefluss, außerdem kann man sich gut in Lena hineinfühlen und teilweise habe ich mich richtig in die Geschichte hineinversetzt gefühlt.
Ich finde die Reihe wirklich gut, wobei ich sagen muss, dass ich von Pandmonium und Requiem zunächst ein wenig enttäuscht war. Das lag vor allem daran, dass sie sich wirklich sehr von Delirium (meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe) unterscheiden. Delirium ist wirklich wunderschön, Pandemonium und Requiem sind auch nicht schlecht insgesamt aber 'düsterer' und wenn man Delirium gelesen hat, das an manchen Stelle wirklich mehr Liebesgeschichte als Dystopie ist, dann erwartet man einfach nicht, dass sich die Geschichte so verändert. Zumindest war es bei mir so.
Zu der Reihe gibt es außerdem noch drei Ebooks, die ich aber nicht gelesen habe und zu denen ich deshalb auch nicht viel sagen kann.

Insgesamt würde ich die Amor-Triologie nicht als die beste Dystopie, aber trotzdem als eine sehr gute und gelungene beschreiben und auf jeden Fall weiterempfehlen!

Liebe Grüße, Bekky 



Kommentare:

  1. Schöne Rezension :-)
    Ich bin irgendwie nie wirklich über den ersten Band hinaus gekommen, eben weil zwei so anders war. Damit konnte ich mich irgendwie nicht so recht anfreunden. Allgemein mag ich Lauren Oliver allerdings auch nicht ganz so gerne, irgendetwas an ihren Büchern langweilt mich letztendlich immer :D

    Liebe Grüße <3

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    1. Dasselbe Problem hatte ich anfangs auch mit Pandemonium, irgendwann war ich dann aber in der Geschichte drinnen und dann hat es mir auch echt gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie Delirium ^-
      Liebe Grüße, Bekky <3

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  2. Ich bin ein großer Fan der Amor-Trilogie, aber Lauren Olivers Buch "Wenn du stirbst..." konnte mich leider nicht übrzeugen..:(

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    1. ''Wenn du stirbst...' habe ich auch abgebrochen :b

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  3. Hey ;) ich bin grad auf deinen blog gestoßen der echt super ist ;)
    Gleich mal ein abo dagelassen ;)
    Ich hab den erste band der trilogie auch noch auf dem sub und bin schon wahnsinnig gespannt darauf ;)
    LG anna
    Es würde mich freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischauen würdest ;)
    www.annasvertraeumtebuecherwelt.blogspot.de

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    1. Das ist super lieb, danke!♥
      Ich wünsch dir schon mal ganz viel Spaß mit der Reihe und schaue gern mal bei dir vorbei!
      Liebe Grüße, Bekky <3

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  4. Huhu Bekky, <3
    das hast du schön beschrieben! :)) Mir ging es da an einigen Stellen genau so und ich fand zwar Pandemonium & Requiem dystopiemäßig super geschrieben, aber sie haben echt nicht so zum ersten Teil gepasst. Ich hatte da teilweise - vor allem bei Pandemonium das Gefühl, dass ich eine ganz andere Geschichte lese!
    Julian hat mich da zum Beispiel mega gestört. Ich bin regelrecht wütend geworden. :D
    Aber trotz allem bleibt Delirium mein Lieblingsbuch! <3

    Ich wünsche dir eine schöne, lesereiche Woche. <3
    Liebe Grüße,
    Nicki

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    1. Julian mag ich sogar, zwischenzeitlich mochte ich ihn sogar lieber als Alex!
      Aber beim Lesen von Pandemonium hatte ich teilweise dasselbe Gefühl :o
      Das wünsche ich dir auch ♥
      Liebe Grüße zurück!<3

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