16 Juli 2016

Was mir bei Buchverfilmungen wichtig ist

Auch dieses Jahr sind und kommen noch viele Buchverfilmungen ins Kino, wie zuletzt zum Beispiel Smaragdgrün oder Ein ganzes halbes Jahr. Und eigentlich ist es bei jeder Buchverfilmung das gleiche - die einen sind total begeisterst und die anderen enttäuscht, weil sie den Film gar nicht mochten. Ich selbst bin schon beides gewesen. In meinem heutigen Post soll es darum gehen, was eine Buchverfilmung für mich zu einer guten Verfilmung macht, den die Meinungen gehen, was das angeht ja doch schon ganz schön auseinander.


1. Nähe zum Buch
Ja, mir ist klar, dass man ein Buch aus vielen Gründen nicht perfekt verfilmen kann und der Film immer anders als der Film sein wird, aber ich finde dass man sich, wenn man sich schon dafür entscheidet ein Buch zu verfilmen zumindest ein bisschen um etwas Nähe zum Buch bemühen kann. Andernfalls braucht man das Buch ja gar nicht erst verfilmen und kann sich auch einfach selbst etwas ausdenken, statt aus einem Buch nur ein paar Sachen, wie z.B. Namen und die grobe Storyline zu übernehmen und den Rest ganz anders zu machen.

2. Die Schauspieler
Mir ist gar nicht so wichtig, dass die Schauspieler genauso aussehen, wie sie im Buch beschrieben werden. So lang sie nicht völlig von der Romanvorlage abweichen bin ich eigentlich zufrieden und selbst wenn sie voll und ganz abweichen und ganz anders aussehen bin ich auch noch zufrieden, wenn sie die Rolle überzeugend wiedergeben und man merkt, dass sich im Vorfeld mit der Rolle beschäftigt haben. Den genau das ist mir am wichtigsten, dass man ihnen abkauft was sie spielen.

3. Die Umsetzung
Die Umsetzung ist mir eigentlich am allerwichtigsten, allerdings weiß ich gerade nicht wie ich beschreiben soll, was genau ich damit meine. Aber eigentlich meine ich damit einfach die Art, wie der Film gemacht wurde. Ich finde es einfach nur nervig, wenn Dinge total übertrieben dargestellt werden, wie z.B. Gwendolyns rebellische Art in Rubinrot durch irgendwelche komischen Lederhalsbänder. Oder wenn irgendwelche Handlungen total überspitz dargestellt werden oder sinnlos in den Mittelpunkt gestellt werden, wie zum Beispiel die Beziehung von Annabeth und Percy in der Percy Jackson Verfilmung. Was ich aber mit am nervigsten finde ist, wenn irgendwelche wichtigen Szenen ausgelassen und dafür dann Szenen aufgenommen werden, die nicht im Buch vorkommen.

4. Das Ende
Das Ende ist so so, sooo wichtig, denn ich finde, wenn das Ende nicht passt, passt der ganz Film nicht, denn irgendwie ist das Ende ja das was man am längsten im Kopf behält. Deshalb finde ich es auch immer ziemlich blöd, wenn das Ende vom Film nicht dasselbe wie das vom Buch ist.

Das ist grob das, was mir an Buchverfilmungen wichtig ist, wobei natürlich immer auch noch mehr Sachen und viele kleine Details darüber bestimmen, ob mir der Film gefällt oder nicht. Und am Ende gilt, egal wie gut der Film ist, trotzdem immer:
DAS BUCH WAR BESSER!

Liebe Grüße, Bekky <3

Kommentare:

  1. Haha, ich stimme dir in allen Punkten zu.
    Dass nicht alles das gleiche ist wie in der Buchvorlage ist einfach logisch, aber ich finde es schon wichtig, dass die Charaktere wenigstens auf den Beschreibungen des Buches beruhen. Oder dass sie wenigstens existieren! Wie zum Beispiel die Haushälterin von Christian Grey aus Shades of Grey. Wenn ich mich recht erinnere, spielt sie im Film gar nicht mit :/

    Liebst, Lara.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wuhuuu! :D
      Wie das bei Shades of Grey ist, aber ich finde auch, dass Charaktere zumindest existieren sollten. Ein klassisches Beispiel für einen Charakter, der nicht existiert (also im Film) ist ja z.B. Madge aus Panem. Allerdings hat mich das gar nicht so sehr gestört...
      Lieb Grüße, Bekky <3

      Löschen